PRESSECLUB CONCORDIA

Auszeichnung
Donnerstag, 7. Dezember 2017

Wiener Frauenpreis für Concordia Generalsekretärin

Astrid Zimmermann als „Frauenförderin in den Medien“ ausgezeichnet

Weil sie sich in außergewöhnlichem Ausmaß für die Gleichberechtigung von Frauen in der Medienbranche einsetzt, zeichne sie die Stadt Wien nun aus: So begründet Frauenstadträtin Sandra Frauenberger die Verleihung des 16. Wiener Frauenpreises an Astrid Zimmermann, Generalsekretärin des Presseclub Concordia.

Die Jury würdigte Astrid Zimmermanns Leistungen für Frauenförderung sowohl im beruflichen als auch im ehrenamtlichen Bereich: Schon in den 1970er-Jahren während ihres Studiums engagierte sich Zimmermann für Frauenrechte. Während ihrer journalistischen Tätigkeiten zwischen Wien, Salzburg und Oberösterreich unterstützte sie viele Frauen und beförderte die Karrieren zahlreicher Journalistinnen.

Als Betriebsrätin achtete sie auf gleiche Bezahlung von Kolleginnen und Kollegen und trat entschieden gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz auf. Von 1998 bis 2002 war Zimmermann Vorsitzende der Journalistengewerkschaft. 1999 gründete sie gemeinsam mit anderen Journalistinnen das Frauennetzwerk Medien. Bis 2015 war sie unermüdlicher Motor des Netzwerks, mit vielfältiger inhaltlicher und organisatorischer Arbeit und stets mit klugem Input.

2005 gründete Zimmermann das Medienhaus Wien mit und erforschte unter anderem die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Medienbereich. In der Aus- und Weiterbildung für JournalistInnen, in der politischen Erwachsenenbildung, im Presseclub Concordia, den sie seit 2010 als Generalsekretärin leitet, als Aufsichtsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglied der Wiener Zeitung, im Trägerverein des Österreichischen Presserats und als Mitglied zahlreicher Jurys namhafter Medienpreise setzte und setzt sie sich stets für Frauen ein.

Mit dem Frauenpreis ausgezeichnet wurde auch Katharina Mader, Wissenschaftlerin im Institut für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien (Kategorie „Feministische Ökonomie“).


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Jurybegründung
Astrid Zimmermann und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
© Alexandra Kromus / PID